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Abschlussfeier der H9 und R10

Bericht von Jacqueline Geisel aus dem Schwarzwälder Bote vom 10.07.2016:

Knapp 90 grüne Luftballons steigen neben der Schönbronner Halle empor. Ebenso viele Ex-Schüler des Bildungszentrums blicken ihnen hinterher, in Gedanken an ihre abgeschlossene Schulzeit versunken.

Wildberg. 18 Hauptschüler und 68 Realschüler verließen offiziell das Wildberger Bildungszentrum, ihr Zeugnis und den ein oder anderen Preis für besonders gute Leistungen in den Armen.

Den Preis der Stadt Wildberg für besondere Leistungen im Fach Deutsch erhielt Realschülerin Swenja Rathfelder, für seine Noten in den sprachlichen Fächern wurde Hauptschüler Marcel Dingler ausgezeichnet. Für ihre Leistungen im Fach Mathematik erhielten Michelle Mittmann (Realschule) und Karim Baresel (Hauptschule) den Preis der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg. Mittmann wurde außerdem von der Schule für ihr Engagement im Nachhilfeprogramm "Lernwerkstatt" ausgezeichnet.

Den Preis der Sparkasse Pforzheim Calw erhielt Ann-Sophie Schmidt für ihre guten Noten im Realschulfächerverbund Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde sowie Geschichte, Noah Brenner für seinen guten Schnitt im Hauptschulfächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft.

Für besondere Leistungen im Fach Technik wurden Kevin Petz (Realschule) und Leon Jonitz (Hauptschule) mit dem Preis der Firma Rempp bedacht. Den gleichen Preis vergab die Schule in diesem Jahr aufgrund eines nahezu identischen Schnittes ein zweites Mal. Kim-Alexander Heiduk durfte sich hierüber freuen. Ebenfalls eine Auszeichnung von der Schule: der Preis für den besten Gesamtschnitt. Dieser ging an Ann-Sophie Schmidt.

Einen Preis für einen Notenschnitt besser als 2,0 erhielten Manuela Köhn, Jasmin Brose, Evelyn Brose, Michelle Mittmann, Silas Hummel, Yllber Kurtali, Marcel Dingler, Özlem Maltepe, Florian Bacher, Eva Morlock sowie Chiara Nagorny.

Eine Belobigung für einen Notendurchschnitt im Bereich 2,0 bis 2,2 erhielten Adrian Brose, Philipp Creutz, Christina Berends, Louis Dengler, Kim-Alexander Heiduk, Benita Kästner, Swenja Rathfelder, Julia Geigle, Hanna Rolff, Daniel Wert, Markus Kühnel, Sarah Heilig, Darioush Kottke, Kevin Petz und Noah Brenner.

Für ihr Engagement als Schulbusbegleiter erhielten Annika Armbruster, Natalie Axt, Evelyn Brose, Isolda Gunia, Manuela Köhn, Özlem Maltepe, Ann-Sophie Schmidt, Sabrina Schmuck, Florian Bacher, Christina Berends, Selina Hätinger, Sarah Heilig, Eva Morlock sowie Alena Kissinger den Preis der Firma VBN/BVN/Rexer.

Das Rahmenprogramm für diesen feierlichen Abschied gestalteten die Schüler selbst. Im Stil von Mark Forster sagte die Musikklasse der Schulzeit "Au revoir", untermalt von einem selbst gedrehten Video. Die Schülerband verabschiedete sich mit dem Aufruf "Stay with me" von Sam Smith. Evelyn Brose stimmte in Begleitung von Lehrer Andreas Huß (Klavier) ein Stück auf ihrer Violine an – aufgrund einer verlorenen Wette, wie die Moderatoren Sabrina Schmuck und Wolf Stengl erläuterten.

Zum bekannten Ratespiel "Wer bin ich?" holten die Schüler einige ihrer Lehrer auf die Bühne. Zu erraten waren jedoch keine Prominenten oder Politiker, sondern Schüler der Abschlussklassen.

Das große Finale fand im Freien statt. Alle 86 Schüler versammelten sich auf der Wiese am Sportplatz, jeder von ihnen die Schnur eines hellgrünen Luftballons in der Hand. Nach einem dreifachen "Abschluss" ließen sie alle Ballons gleichzeitig in Richtung blauer Himmel steigen.

Schulleitung, Elternvertretung, Schulsprecher und Bürgermeister ließen die knapp 90 jungen Leute jedoch nicht ohne Glückwünsche ziehen.

"Heute endet ein bedeutender Abschnitt in eurem Leben", so Schulleiter Jochen Fouquet zu seinen ehemaligen Schülern. "Es ist Zeit für Freude und Stolz, ihr habt etwas erreicht". Mit Worten der Motivation, aber auch des Dankes an Schüler, Eltern und Lehrer entsandte er die 86 jungen Männer und Frauen in ihr weiteres Leben.

"Diese Jugendlichen, die hier sitzen, sind unsere Zukunft", verkündete Elternvertreterin Monika Stöhr-Schmidt in ihrem Grußwort. Sie blickte zurück auf die Einschulung in die fünfte Klasse, bedankte sich bei Lehrern und Eltern für die gute Zusammenarbeit und ermahnte schließlich auch, dass ein Abschluss nicht bedeute, nie wieder lernen zu müssen. "Jeder einzelne von euch ist etwas ganz Besonderes", ermunterte sie die Jugendlichen.

Christina Berends und Florian Bacher richteten ein letztes Mal in ihrer Funktion als Schülersprecher das Wort an die Lehrer und Verwandten, die sich zahlreich in der Schonbronner Halle versammelt hatten. Abwechselnd richteten auch sie den Blick noch einmal in die Vergangenheit, auf die Erlebnisse während ihrer Schulzeit. "Wir waren sicher nicht immer leicht zu ertragen", witzelten die beiden entschuldigend. Sie dankten den Lehrern und Eltern für ihe Mühe, ihre Geduld und ihre Unterstützung in den sechs Jahren. "Wir werden die gemeinsame Schulzeit nie vergessen".

"Diese Abschlussfeiern sind immer etwas besonderes", erklärte Bürgermeister Ulrich Bünger in seinem Grußwort. Er wünsche sich, dass die ehemaligen Schüler ein gutes Gefühl mit auf den Weg nehmen.