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Das Glück in der Fremde suchen – Gehen oder bleiben?

von Tamara Kahlert (10a)

Wildberg. Das Prüfungsthema für 2015 im Fach Deutsch wird dieses Jahr „Das Glück in der Fremde suchen: Gehen oder bleiben?“ sein. Schon jetzt bereitet sich die Klassenstufe 10 des Bildungszentrums Wildberg auf die anstehende Prüfung mit einem sogenannten „Kompendium“ vor. Dies ist ein von den Schülern angelegter Ordner, der viele bearbeitete Informationstexte, Tabellen, Zitate oder auch Erfahrungsberichte zum Thema beinhaltet und bei der Prüfung als Hilfsmittel verwendet werden darf.

Um den Schülern eigene Erfahrungen eines Auslandaufenthalts zu vermitteln, besuchten beide zehnte Klassen zwei Referenten: Matthis Deuble, 22 aus Wildberg und Stefan Schlanderer, 29 aus Öschelbronn. Der, wie er es beschreibt eigentlich gar nicht so reiselustige Matthis Deuble, fand sein Glück in Paraguay, einem Binnenstaat in Südamerika, obwohl er danach eigentlich gar nicht gesucht hatte. Während eines einjährigen Kurzzeitmissionseinsatzes beschäftigte er sich mit Bauarbeiten und Reparaturen vor Ort. Die positive Grundeinstellung der Menschen dort und vor allem die Gastfreundschaft, genauso wie die besondere Tiervielfalt und die fremde Kultur machten dieses Jahr zu seinem Glück. Ebenso ging Stefan Schlanderer, 29 aus Öschelbronn aus Neugier und dem Drang nach Abenteuer für 8 Wochen nach Thailand um die unbekannte Kultur und neue Leute kennenzulernen. So verschlug es ihn auch in die USA, wo er längere Zeit in der Fremde ohne Familie reiste. Er fand sein Glück darin, andere Menschen zu treffen, neues kennen zu lernen und Spaß zu haben. Beide Referenten würden nochmals in die Ferne reisen, aufgrund von vielen positiven Erfahrungen. Ein Auslandsaufenthalt ist also definitiv eine Horizonterweiterung mit vielen neuen Möglichkeiten, jedoch muss jeder für sich wissen, ob er diesen Schritt tatsächlich wagt oder ob er es bei einem einwöchigen Urlaub belässt.