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Abschlussfahrt der Klasse R10b

Segeltörn, Holland

Nach einer langen, turbulenten Busfahrt mit unnötigen Pausen kamen wir im Hafen von Harlingen an. In Harlingen angekommen mussten unsere Lehrer zuerst unser Schiff suchen, welches sich vor uns versteckt hatte. Nachdem unsere Lehrer unser Segelschiff gefunden hatten, erwartete uns eine weitere Hürde, die wir trotz der langen Busfahrt strammen Schrittes überwanden. Diese Hürde entpuppte sich als ein weiteres Segelschiff, welches uns einfach in den Weg geparkt wurde, so mussten wir über dieses hinwegsteigen, um unser Schiff, die Averechts, zu erreichen.

Umso erfreulicher war es, dass unsere Klasse durch die Hilfe der Matrosin und durch die Zusammenarbeit in der Gruppe, dafür sorgte, dass uns jede Ausfahrt zu einer Insel ohne Risiken gelang. Unser erster Halt war Flieland, eine kleine Insel irgendwo im Wattenmeer, welche einige schöne Strände, mit Muscheln und großen Dünen zu bieten hat. Allerdings hatten wir nicht viel Zeit, um die ganze Insel zu erkunden, umso glücklicher waren wir, als wir auf der nächsten Insel, Terschelling, eine Radtour machten. Es war bestimmt lustig anzusehen, da wir, wie Entenküken ihrer Mutter, unserem Lehrer folgten. Zudem war unsere Radtruppe die einzige, welche Helme trug, doch aufgrund der Fahrradkenntnisse einiger Mitschüler war das sehr ratsam. Des Weiteren erwartete uns am Strand, zu welchem wir fuhren, ein langer Weg bis zum Wasser, den wir der ständigen Ebbe zu verdanken hatten. Weswegen wir auch auf Texel, unserem nächsten Ziel auf einen Strandbesuch verzichteten und lieber die Stadt und einige Läden unsicher machten. Am nächsten Tag, Donnerstag, segelten wir wieder zurück in Richtung Harlingen. Nach einigen Stunden Fahrt und nur noch wenigen Seemeilen bis zum Hafen, warfen wir den Anker, damit einige von uns die Gelegenheit hatten, Schwimmen zu gehen. Da es aber an Deck schon sehr kalt war, traute sich unsere Klassenlehrerin zuerst nicht, hineinzuspringen. Sie meinte allerdings mit einer anderen Person zusammen würde sie sich trauen, eine Freiwillige gefunden, zählte sie bis drei, unsere Klassenkameradin sprang doch Frau Arend blieb stehen. Doch trotzdem fand sich eine weitere Freiwillige, mit der zusammen Frau Arend den Sprung doch wagte. Als nun jeder genug vom Wasser hatte fuhren wir im Hafen ein und erkundeten ein wenig die Harlinger Innenstadt. Wir beendeten unseren letzten Tag mit einer kleinen Nachtwanderung am Hafen; danach legten wir uns ins Bett, um fit zu sein für die Heimfahrt.

Beim Verladen des Gepäcks zur Rückfahrt fiel uns auf, dass wir über die ganze Woche hinweg eine Entführung durchgeführt hatten, eine Kiste des Busfahrers war unsere Geisel. Doch glücklicherweise war das nicht tragisch, da unser Mathelehrer sich glaubwürdig beim Busfahrer entschuldigte und die Kiste durch uns nun eine schöne Reise hinter sich hat. Zum Schluss möchte ein Mitschüler noch etwas loswerden, wir zitieren: „Das Einzige, was an der Klassenfahrt toll war, war das Essen!!“ Unsere eigene Meinung dazu lautet: „Es gab deutlich dramatischere und skandalösere Situationen als die Situation beim Essen, doch das lassen wir mal außen vor… alles in Allem war es eine gelungene Klassenfahrt mit Wiederholungsbedarf“

(von Verena, Marie und Jennifer)

Abschlussfahrt der Klassen R10a und R10c

Abschlussfahrt Wagrain

Weiträumig ist bekannt, dass viele Klassen für neue Stärkung und Motivation auf der Zielgeraden in ihrem letzten Schuljahr nochmals eine abschließende Ausfahrt machen: die Abschlussfahrt.

Somit haben wir, die Klassen 10a und 10c, uns dieses Jahr dazu entschieden, diese letzte gemeinsame Reise nach Wagrain in Österreich zu unternehmen. Direkt nach der Ankunft wurde klar, dass dies eine tolle Woche werden würde. Viele machten sich sofort auf die Reise und gingen in den Multi-Media-Raum, tobten sich in der Turnhalle aus, schwammen im hauseigenen Pool, spielten Tischtennis oder Tischfußball, machten Party in der Disco oder surften auf dem „WLAN-Sofa“ einfach nur im Internet. Direkt am nächsten Tag ging es für uns in den Hochseilgarten, was manchmal wirklich hoch und für manche eine echte Überwindung war. Nach einer kurzen Nacht ging es dann nach Salzburg. Dort konnten wir uns frei austoben und auf Shopping-Trip gehen. Nach einer ordentlichen Portion Schnitzel mit Pommes am Abend unternahmen wir am nächsten Tag eine Wanderung auf einen nahegelegenen Berg.

An alle zukünftigen Abschlussklässler: Haltet durch. Wagrain ist eine Reise wert!

(von Matthäus Kreutz)