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Naturschule Stromberg – eine runde Sache

Vom 18. – 22.10. durften nacheinander zwei Klassen des Bildungszentrums Wildberg in der Naturschule Stromberg Lernerfahrungen der ganz anderen Art machen.
„Das Gebäude war super“, fand Daniel, „etwas ganz Besonderes“. Eben das war dem Araneus e.V. – Verein für Umweltbildung und Naturerfahrung von Anfang an ein großes Anliegen. Seit 2007, dem Gründungsjahr der Naturschule, schmiegt sich deshalb der holzverkleidete Rundbau perfekt in die Landschaft hinter der Stromberggemeinde Ötisheim bei Mühlacker. Dass man am Abend im
Innenhof sogar gemütlich grillen konnte, erfreute die Schüler der Klassenstufe 6 natürlich besonders.

Neben den beiden Biologinnen Claudia Leba-Wührl und Birgit Walter kümmerte sich auch das tierische Personal, bestehend aus den Kaltblutpferden Max und Moritz, den Ziegen Mona, Bella und Lilly sowie der Hütehündin Flocke rührend um die jungen Gäste.
Auf mehreren Ausflügen erfuhren die Kinder eine Menge über Tiere, Pflanzen und sogar über die Geschichte der Strombergregion. „Ein echtes Highlight war die Nachtwanderung“, resümierte Agnes. Besonders die Sage über Katharina Müller, die vor mehr als dreihundert Jahren dort im Wald verschwand, verschaffte den nächtlichen Entdeckern einen schaurigen Einblick in die Lokalgeschichte.
Draußen wie drinnen – Wissen über die Natur wurde nicht trocken erzählt, sondern selbst erlebt oder im Spiel erfahren. Und wie nebenbei sorgten viele Aufgaben, die die Lerngruppe gemeinsam erfüllen musste, für eine starke Klassengemeinschaft.